Mit den offiziellen Leitfäden von Google, der kostenlosen Search Console und einer eigenen Website zum Üben kommst du sehr weit. Bezahlte Kurse lohnen sich erst, wenn du Struktur oder persönliches Feedback brauchst.
Die besten kostenlosen Quellen
- Google Search Central: Die offizielle Dokumentation mit einem Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung, auch auf Deutsch. Hier steht, wie Google selbst arbeitet, ohne Spekulation.
- Hilfe zum Google-Unternehmensprofil: Alles zur lokalen Suche direkt vom Anbieter.
- Google Search Console: Kein Lernmaterial im engeren Sinn, aber das beste Übungsfeld. Echte Daten zur eigenen Website, kostenlos.
- Bing Webmaster Tools: Ähnliche Daten für Bing, mit teils anderen Blickwinkeln.
- Offizielle Blogs und Changelogs: Google kündigt größere Änderungen an seinen Systemen öffentlich an.
Ein Lernpfad in fünf Schritten
- Den Google-Startleitfaden einmal komplett lesen.
- Search Console für die eigene Website einrichten und die Berichte durchgehen.
- Die fünf wichtigsten Seiten der Website mit Titel, Überschriften und Text verbessern.
- Das Google-Unternehmensprofil vollständig ausfüllen, falls du Kunden vor Ort hast.
- Nach vier bis acht Wochen in der Search Console vergleichen: Was hat sich verändert?
Worauf du bei kostenlosen Inhalten achten solltest
Viele Artikel und Videos sind veraltet oder dienen vor allem dazu, ein Tool oder einen Kurs zu verkaufen. Ein guter Test: Wird auf offizielle Quellen verwiesen? Wird offen gesagt, was unsicher ist? Werden Garantien versprochen? Letzteres ist ein Warnsignal.
Wann sich Geld lohnt
Bezahlte Angebote sparen Zeit, weil jemand das Wissen sortiert und auf deinen Fall anwendet. Das kann ein strukturierter Kurs sein oder ein persönliches Coaching an deiner Website. Für wen sich das lohnt, hängt vor allem davon ab, wie viel deine eigene Zeit wert ist.
Häufige Fragen
Gibt es eine offizielle SEO-Ausbildung?
Nein, eine staatlich anerkannte Ausbildung speziell für SEO gibt es nicht. Mehr dazu unter Ist SEO eine IT-Fachkraft?.