Begrenze gleichzeitige Logins, lege Videos bei einem Videohoster mit Domain-Beschränkung ab, nutze wenn möglich Wasserzeichen und schreib klare Nutzungsregeln in deine AGB. Hundertprozentigen Schutz gibt es nicht, aber guter Schutz schreckt die meisten ab.
Account-Sharing: das häufigste Problem
Ein Teilnehmer gibt sein Passwort an Kollegen oder Freunde weiter. Das merkst du oft erst spät. Diese Maßnahmen helfen:
- Login-Limits: Nur eine bestimmte Zahl gleichzeitiger Anmeldungen pro Konto.
- Geräte-Limits: Ein Konto darf nur auf wenigen Geräten genutzt werden.
- Auffälligkeiten prüfen: Viele Anmeldungen aus unterschiedlichen Orten in kurzer Zeit.
- IP-Sperren: Bei klarem Missbrauch einzelne Adressen sperren.
Professioneller Content-Schutz
Videos sind der wertvollste Teil deines Kurses. Lege sie bei einem Videohoster ab, der Videos nur auf deiner Domain abspielt. Manche Anbieter bieten zusätzlich dynamische Wasserzeichen mit Name oder E-Mail des Teilnehmers. Das schreckt vom Abfilmen ab.
Wenn du hochpreisige Inhalte anbietest, lohnt es sich, eine Sichere Coaching-Plattform entwickeln lassen zu lassen, bei der diese Maßnahmen von Anfang an eingeplant sind.
Dateien und Unterlagen
- PDFs mit dem Namen des Teilnehmers versehen
- Download-Links nur für eingeloggte Mitglieder
- keine Dateien in öffentlich erreichbaren Ordnern
Rechtliche Seite
Schreib in deine AGB, dass Zugänge persönlich sind und nicht geteilt werden dürfen. So hast du eine Grundlage, um Zugänge bei Missbrauch zu sperren. Lass die Formulierung rechtlich prüfen.
Die Balance halten
Zu strenger Schutz nervt ehrliche Kunden. Wer sich auf Handy und Laptop anmeldet, sollte nicht gesperrt werden. Wähle die Grenzen so, dass normale Nutzung problemlos funktioniert.
Wie du Videos in Tutor LMS schützt, steht in Tutor LMS Kurse schützen & Zertifikate automatisieren.
Häufige Fragen
Kann ich Account-Sharing komplett verhindern?
Nein. Mit Login-Limits, Video-Schutz und Wasserzeichen machst du es aber so schwer, dass es sich für die meisten nicht lohnt.
Stören Login-Limits ehrliche Kunden?
Nur wenn sie zu streng sind. Zwei bis drei Geräte pro Konto sind meist ein guter Mittelweg.
Was mache ich, wenn ich Missbrauch entdecke?
Sprich den Teilnehmer zuerst an. Bei klaren Verstößen kannst du den Zugang sperren, wenn deine AGB das vorsehen.